Wunder von Lengede

Weltweite Bekanntheit erlangte Lengede im Herbst 1963 durch das Grubenunglück .
Am 24. Oktober wurden 129 Bergleute im Schacht ''Mathilde'' beim Bruch eines oberirdischen Bergbau-Klärteiches (Klärteich 12) von 500.000 Kubikmetern Wasser überrascht. Die gesamte Grube wurde von der 100 m-Sohle bis zur 60 m-Sohle überflutet.
86 Bergleute retteten sich noch am selben Tag. Für die übrigen 43 erschien eine Rettung nicht möglich. Nach acht Tagen wurden drei weitere Bergleute gerettet. Das ''Wunder von Lengede'' bezeichnet das Auffinden noch lebender Kumpel in 60 Metern Tiefe am 3. November. Noch vier weitere Tage hielten die elf Männer Untertage aus, bevor sie mit einer Dahlbuschbombe geborgen werden konnten.


Mit der Rettung der elf Männer aus dem Hohlraum im Bruchfeld, den sogenannten Alten Mann, wurden die Rettungsarbeiten in Lengede endgültig eingestellt.

Etwa ein Jahr lang dauerte das Abpumpen der Grube.
Danach wurde wieder Eisenerz im Spülverfahren gefördert.

Am 26. Januar 1968 ereignete sich ein weiteres Grubenunglück im Schacht Mathilde. Bei einem schweren Explosionsunglück kamen 12 Bergleute ums Leben. Eine Tafel am Eingang der Gedenkstätte erinnert an dieses zweite Grubenunglück.

Im Rathaus von Lengede ist seit 2007 eine Dauerausstellung mit Originalexponaten von der Rettungsaktion eingerichtet. Diese steht Besuchern während der Öffnungszeiten des Rathauses und nach Vereinbarung auch darüber hinaus zur Verfügung. Es werden fachkundige Führungen angeboten.




Termine
 
12.01.19
Jahreshauptversammlung
im Bürgerhaus
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Sonstiges
 
Dauerausstellung zum Grubenunglück 1963
im Rathaus Lengede

 
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